Die jungen Menschen nutzen die Angebote des Wohnens, der Beratung, individuellen Förderung und Betreuung.
Unser Leistungsangebot auf einen Blick:
Teilstationäres Wohnen:
- Wohnanlage für 24 junge Erwachsene mit Behinderungen
- Geräumige Einzelzimmer mit angegliederter Nasszelle
- Gemeinschafträume für kleine Gruppen verteilt über zwei Häuser
Rehabilitation
Die Rehabilitationsarbeit wird am individuellen Hilfebedarf ausgerichtet. Zur Rehabilitationsarbeit gehören unter anderem:
Die sozialpädagogische Begleitung des Einzelnen wie der Wohngruppen:
- Hilfestellungen im lebenspraktischen Bereich
- Entwicklung von Rehabilitationszielen im Rahmen des Hilfeplans mit den einzelnen Bewohnern
- Initiierung von Verselbständigungsprozessen
- Förderung und Aktivierung von Außenkontakten
- Eltern -und Angehörigenarbeit
Therapeutische Dienste
- Physiotherapie
- Logopädie
- Ergotherapie
werden durch externe Anbieter sicher gestellt.
Ambulant Betreutes Wohnen:
Zielgruppe des Betreuten Wohnens sind erwachsene Menschen mit Geistiger und / oder Körper-Behinderung, im Raum Köln, die in einer eigenen Wohnung leben bzw. leben wollen.
Es handelt sich um volljährige Menschen mit einer wesentlichen Behinderung im Sinne des § 53 SGB XII, die in einer eigenen Wohnung, allein oder in selbstgewählten Lebensgemeinschaften / Partnerschaften leben, also in der Regel über einen eigenen Mietvertrag verfügen und zur selbstständigen Lebensführung der ambulanten Hilfe bedürfen.
Das Leistungsangebot umfasst, abhängig vom Individuellen Hilfebedarf,
- Hilfen bei der alltäglichen Lebensführung (Selbstversorgung, Umgang mit Geld, Haushaltsführung, Wäschepflege)
- Hilfen beim Wohnraumerhalt
- Erweiterung von Kompetenzen
- Mobilität und Orientierung
- Hilfen bei der Gesundheitspflege (Begleitung zu Ärzten, Absprache und Durchführung von Arztterminen, Einhaltung von Therapien, gesundheitsförderlicher Lebensstil, Abwendung drohender gesundheitlicher Risiken etc.)
- Hilfen bei der Gestaltung sozialer Beziehungen (in der Partnerschaft, im Umgang mit den Angehörigen und Freunden, Vermeidung von Isolation)
- Hilfen beim Erschließen weiterer Lebensbereiche (Begegnung mit Fremden, Bewältigung von Konflikten im Freizeitbereich, Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel)
- Hilfen zum Erhalt der Ausbildungsstelle, Beschäftigung und der Berufstätigkeit, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit Arbeitgebern, Integrationsfachdiensten, Agenturen für Arbeit, Begleitung bei Konflikten am Arbeitsplatz, Motivation zum Erhalt des Arbeitsplatzes, Unterstützung bei Bewerbungen
- Hilfen bei sozialhilferechtlichen Angelegenheiten (Antragsstellung, Bearbeitung von Bescheiden, Begleitung bei Behördengängen, Fristwahrung)
- Hilfen bei psychischen und emotionalen Stabilisierung (Bewältigung von Angst und Spannungen, Bewältigung von Antriebsstörungen, Bewältigung persönlicher Probleme, Stärkung der sozialen und kommunikativen Kompetenz , Stärkung eines realistischen Selbstbildes)
- Bewältigung von störenden oder gefährlichen Verhalten
- Konflikt- und Krisenbewältigung
- Krisenprävention
- Regelmäßige Reflexionsgespräche bzgl. des Betreuungsverlaufs und der weiteren
- Betreuungsplanung
- Hilfen bei der Entwicklung einer Tagesstruktur.
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